Paramentik

Kunstvolle Textilien zum liturgischen Gebrauch werden seit dem 4. Jahrhundert als »Paramente« bezeichnet. Der Begriff kommt vom Lateinischen »parare mense« und bedeutet: den Altar bereiten.

Die Geschichte der Eisenacher Paramentenwerkstatt reicht weit zurück: 1895 wurde der Thüringer Paramentenverein in Rudolstadt gegründet. Mit Elisabeth Coester kam die Paramentenfertigung 1926 an das Mutterhaus der Eisenacher Diakonissen. Wurde bis 1958 vornehmlich gestickt, begann mit dem Kauf von Webstühlen unter Schwester Brigitte Baller eine neue Etappe der Eisenacher Paramentik.

1979 schlossen sich die fünf auf DDR-Gebiet angesiedelten Werkstätten zur „Arbeitsgemeinschaft für Paramentik“ zusammen, um in kirchlicher Trägerschaft für die Ausbildung des Nachwuchses zu sorgen. Seit 1991 gehört die Werkstatt wieder zur deutschlandweiten Marienberger Vereinigung für evangelische Paramentik.

Im Jahr 2006 übernahmen Gabriele Backhaus und Maria Reise die Eisenacher Werkstatt, die nun "Textilkunst im Kirchenraum" heißt. Betriebswirtschaftlich selbstständig, blieben die beiden Paramentikerinnen in den angestammten Räumen im Mutterhaus, um dieses seltene Handwerk in Thüringen zu erhalten.

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